Aztekenofen selber bauen

Für einen geschickten Handwerker, der seinen eigenen Aztekenofen bauen möchte, sollte es kein Problem sein, dieses auch zu machen. Aber sollte wirklich ausreichendes Geschick vorhanden sein, damit der Ofen auch wirklich standfest ist und somit keine Gefahr für die Menschen darstellen wird. Eher Menschen, die dem Handwerk nur hobbymäßig nachgehen, sollte dazu geraten werden, sich nicht dazu zu bewegen, den Ofen selbst zu bauen.

Wer es sich zutraut, der kann viele Anleitungen zum Bau eines Ofens im Netz finden. Da es viele unterschiedliche Formen der Öfen gibt, sollte erst einmal die Auswahl für eine Form getroffen werden. Für den Selbstbau sollte eher eine kleinere Variante gewählt werden, da es bei den größeren doch schwieriger sein wird, dass diese auch bei der Größe und der Schwere dann standhaft bleiben können.

Wer sich für den Typen des Aztekenofens entschieden hat, der sollte sich mit Lehm an die Arbeit machen. Denn kein anderes Material, wie eben Lehm, ist auch für einen Handwerker geeignet, damit der Ofen erbaut werden kann. Der Lehm muss mit Moos vermischt werden, damit das Gemisch auch wirklich haltbar sein kann. Es ist aber darauf zu achten, dass es sich um langfaseriges Moos handelt, da hier eben die Haftbarkeit deutlich besser sein wird. Aber auch bei dem Lehm muss auf die Zusammensetzung geachtet werden, denn auch hier sind große Unterschiede auf dem Markt zu finden. Am besten ist es, im Fachhandel sich beraten zu lassen.

Ist der Aufbau abgeschlossen, dann darf aber nicht sofort der Aztekenofen eingeweiht werden. Erst einmal muss der Ofen längere Zeit trocknen, denn sonst kann die Wärme schnell einen Riss in dem Material erzeugen. Und dieses sollte vermieden werden. Pauschal lässt es sich nicht sagen, wie lange der Ofen trocknen sollte. Es kommt eben immer auf die Zusammensetzung des Materials an, wie nass es war, etc., damit eine Aussage getroffen werden kann.

Es kann für einen geübten Handwerker sicherlich eine Herausforderung sein, einen Aztekenofen zu bauen. Doch sollte sich niemand überschätzen, denn ganz leicht ist die Arbeit nicht.

 
 
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